© DMR, Nico Pudimat

Aaron´s piece

Komposition: Stefan Karl Schmid
Stilistik: Pop
Schwierigkeitsgrad: leicht
Soli: Alt Sax, Tenor Sax, Bariton Sax, Trompete, Posaune, Flöte
Standardbesetzung* + Flöte, Klarinette
Aufführungsdauer: ca. 6'
* Standardbesetzung besteht aus: Saxofon 1-5, Trompete 1-4, Posaune 1-4, Gitarre, Klavier, Bass, Drums

Beschreibung:
Das Pop-Groove-Stück "Aaron’s piece" wurde speziell für Schüler- bzw. Amateur-Big Bands komponiert und arrangiert. Die Stimmen sind individuell sowie im orchestralen Zusammenhang leicht spielbar. Es wurden durchweg intuitiv verständliche Melodien und Rhythmen verwendet, die einerseits den Spaß am gemeinsamen Musizieren fördern und andererseits einen individuellen Bezug zu zeitgenössischer Big Band-Musik zulassen. Durch eine Reihe von Alternativ- und Zusatzstimmen sowie Stimmdopplungen innerhalb und zwischen den Sätzen, lässt sich das Stück auch in kleineren oder größeren Besetzungen als der Standard-Big Band spielen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, verschiedene Solist*innen innerhalb der Band hervorzuheben. Hierzu stehen spezielle Parts inklusive einer ausnotierten Improvisation zur Verfügung.

Besetzung und alternative Stimmen:
Ausgangspunkt für "Aaron’s piece" ist die Standard-Big Band Besetzung bestehend aus 5 Saxofonen (2x as, 2x ts, bari), je 4 Trompeten und Posaunen sowie Klavier, Bass und Schlagzeug. Alternativ kann die Rhythmusgruppe um eine Gitarre erweitert werden. Weiterhin können das 1. Alt-Saxofon und das 1. Tenor-Saxofon mit einer Querflöte oder Klarinette gedoppelt werden. Steht kein Bariton-Saxofon zur Verfügung, kann diese Stimme auch von einem Tenor-Saxofon gespielt werden. Die 1. Trompete kann ebenfalls von einer Querflöte gedoppelt werden, falls man noch weitere Spieler*innen einbinden möchte. Je nach Verfügbarkeit und aus klangästhetischen Gründen steht es dem/der Dirigent*in frei, einige oder alle Trompeten durch Flügelhörner zu ersetzen und im Posaunensatz ‚Bucket- Mutes’ zu verwenden. Dies kann besonders bei einer ungleichmäßigen Stimmverteilung oder vielen Doppelungen den Gesamtklang des Orchesters abrunden.

Hinweise für den/die Dirigent*in:
Die Komposition beginnt mit einer ‚a cappella’-Einleitung der Blechbläser*innen, die vom/von der Dirigent*in geführt werden sollte. Gerne können die Phrasen rubato aufgefasst und agogisch gespielt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Solo-Trompete im Vordergrund steht und von den übrigen Blechbläser*innen begleitet wird. Der Bass unterstützt die Bass-Posaune (falls vorhanden). Ist es dem Orchester nicht möglich, die Einleitung in dieser Besetzung zu spielen, kann die Begleitung der Solostimme auch durch den Saxofonsatz erfolgen.

In Takt 10 wird das Thema von den Tenor-Saxofonen vorgestellt und später von den Alt-Saxofonen übernommen. Das Tempo sollte hier einen Hauch schneller sein als in der Einleitung. Der B-Teil (ab Takt 26) ist deutlich kräftiger. Trompeten 1 bis 3 spielen die Melodie und werden von den übrigen Bläser*innen begleitet. Die Rhythmusgruppen-Stimmen sind weitestgehend ausnotiert aber keinesfalls bindend. Je nach individueller Fähigkeit des/der Spieler*in kann, ausgehend vom Notierten und auditiv Wahrgenommenen, kreativ mit den einzelnen Stimmen umgegangen werden.
Der Soloteil (ab Takt 38) kann beliebig oft wiederholt werden und gibt einem/einer frei zu wählenden Solist*in die Möglichkeit, zu improvisieren. Hierzu sind je nach Kenntnisstand unterschiedliche Stimmen bis hin zum ausnotierten Solo beigelegt. Selbiges gilt auch für den Soloteil am Ende des Stücks. Die Bläserbackgrounds (ab Takt 46) werden nur im letzten Durchgang gespielt und bereiten den folgenden kurzen Tutti-Teil vor. Diesem schließt sich das Thema im fünfstimmigen Saxofonblocksatz an. Ab Takt 70 befinden wir uns im ausgedehnten Schlussteil, der leise beginnen und bis hin zu Takt 92 stetig gesteigert werden soll. Über die Begleitung kann wiederum improvisiert werden. Vorgesehen ist dies in der Partitur für das erste Alt-Saxofon, kann aber auch von jedem anderen Instrument übernommen werden (siehe Stimme: ‚2nd Solo Scales & Chords’).
 

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Hörprobe:

60,00 €